Vorschularbeit

Die Vorschulzeit im Waldorfkindergarten Weste

Die Vorschulkinderzeit im Waldorfkindergarten Weste beginnt nach den Weihnachtsferien:

 

Die erste Vorschularbeit ist das Herstellen einer Tasche:

Alle Kinder, die im folgenden Sommer in die Schule kommen, weben von nun an täglich mindestens einen Faden, der so lang ist, wie ihre beiden ausgestreckten Arme.
Ist der Webrahmen voll, wird das entstandene Stück mit Soff gefüttert und zur Tasche genäht.
Der Knopf wird gesägt und geschmirgelt, eine selbstgedrehte Kordel dient als Riemen und der Verschluss entsteht durch „Fingerhäkeln“.

 

Auch an der Werkbank wird gearbeitet:

Ein Schiff wird hergestellt:
Dafür wird gesägt, geraspelt, gebohrt und geschmirgelt.

Jedes Kind sägt einen Kartenständer:
Auch dafür muss gesägt und geschmirgelt werden. Ist der Kartenständer fertig, darf sich jeder seine Lieblingspostkarte aussuchen und sie in den Kartenständer stellen.

 

Nach Pfingsten bis zu den Sommerferien ist jeder Freitag ein Vorschulkinderfreitag:

In dieser Zeit werden die Vorschulkinder zusammengefasst:

Sie malen Schulkinderbilder, hören Schulkindergeschichten und arbeiten an Schulkinderarbeiten wie z.B. dem Herstellen eines Steckenpferdes, dem Schnitzen, dem Kerzen dekorieren und dem Färben mit Pflanzenfarben.
Außerdem wird mit ihnen Vorschulkinder-Eurythmie gemacht.

Auch das Erlernen von Seilspringen und Stelzenlauf gehört mit zu den Vorschulaktivitäten.

 

Abschluss der Kindergartenzeit

Am Ende der Kindergartenzeit machen alle Kindergärtnerinnen einen Ausflug mit den Kindern, die in die Schule kommen.
Die Verabschiedung der Schulkinder erfolgt am letzten Kindergartentag, an diesem Tag erhalten sie ihre Schulkinderarbeiten und ihre gemalten Bilder, die nach Datum sortiert zum Bilderbuch gebunden sind.